Montag, 23. November 2020

Wie es weiter geht mit dem Gingenillis Säcklein

Das Gingernillis Säcklein ist nicht lange alleine auf dem Waldboden geblieben... 
Ein Floh hüpft daher und springt hinein, er möchte im trockenen sein.

Bald daruf langsam, langsam kriecht die Schnecke daher. Sogar ihr ist es heute zu nass. Sie sieht das Säcklein, kriecht langsam langsam hinein und möchte im trockenen sein.

Dann trippelt die Maus daher, sieht das Säcklein und schlüpft flink hinein. Auch sie möchte im trockenen sein.

Auch Herr Igel kommt gelaufen. Schnuppert, schnüffelt und schlüpft ins Säcklein hinein. Möchte gerne im trockenen sein.

Kurze Zeit später ruft der Fasan im Wald "Mein Federkleid ist nass und ganz kalt!" Er sieht das Säcklein und flattert hinein. Möchte gerne im trockenen sein.

Auch kommt Zwerg Zipfel mit seiner Laterne daher. Er sieht das Säcklein und schlüft hinein, möchte gerne mit den Tieren zusammen sein.

Nach einer Weile kommt noch jemand daher. Sein Kleid ist getreift und ganz nass! Es ist der Dachs. Er sieht das Säcklein und schnuppert daran. Wer sich darin wohl verstecken kann? Ruck, Ruck druckt er sich in den Sack hinein, möchte auch gerne im Trockenen sein.

Rum-pum-pum und Rum-pe-di-pum! Es rumpelt und pumpelt, es rüttelt und schüttelt in dem grossen Sack, jeder sucht seinen Platz. Gingernillis, Gingernill und dann wirds darin ganz still. Es hat aufgehört zu regnen, der Mond ist erwacht und alle schlafen die ganze Nacht.

Plötzlich kommt jemand daher mit viel Krach. Er schaut nach was da neues am Boden liegt heute Nacht. Dieser Kerl sieht gar schlecht. Das ärgert ihn, darum brummt und brüllt er: " Ich bin der Riese Ranüll, was versteckt sich hier vor mir!" Die Tiere im Sack zittern vor Schreck doch mit viel Mut lärmen sie zusammen so laut sie können!

 Das Macht dem Riesen Angst, er dreht sich um und geht mit grossen Schritten weg. Da sind die Tiere alle froh! Sie schlafen in Ruhe bis am nächsten Morgen die Sonne sie weckt und eins ums andere schleicht sich weg...

Zuerst der Dachs. Er schnuppert, nimmt ein Satz und wackelt in den Wald.     
Zwerg Zipfel mit seiner Laterne geht gar flink davon und verschwindet unter eine Wurzel.  
Der Fasan schüttelt seine Federn und flattert auf einen Baum.

Der Igel schleicht heraus, findet ein Blätterhaufen Haus.

Die kleine Maus springt zum Gingernillis hinaus. Trippel-di-trappel-di-trippel-di trapp... und weg ist sie schon.

Aus seinem Häuschen streckt die Schnecke ihre Fühler und langsam, langsam schleicht sie davon.

Nur der Floh der bleibt noch da. Er hüpft und springt, tanzt und singt. Und nach dem Tanz was macht der Floh? Er springt davon...
Kaum ist der Floh davon gesprungen ist das Mädchen auf der Suche nach seinem Gingernillissäcklein vorbei gekommen. Es hat sein Säcklein vom Boden genommen und sich gewundert dass sein Säcklein so warm und mit gar besonderen Dingen gefüllt war. Eine Silberspur, goldene Körner. weiche graue Flaumhaare, eine besondere Feder, einen Edelstein der in der Sonne funkelte, etwas spitzes stachliges und ein weiss-schwarzer Haarbüschel. "Wie kommen alle diese Sachen in mein Säcklein!" Hat sich das Mädchen gewundert und ist glücklich über seine neuen Schätze nach Hause gelaufen.