Montag, 3. April 2017

Osternest aus Weide geflochten


Die feinen Ruten der Weide eignen sich besonders gut um Osternestchen zu flechten. Einen flauschigen Mohair Faden mitgeflochten sieht besonders weich aus. Den Stamm einer dicken alten Felsenbirne die mein Mann leider wegen Kanalisationsarbeiten vor dem Haus fällen musste, hat er in Scheiben geschnitten. Mit den Holzscheiben bauen die Kinder nun Türme, benutzen sie im Sand als Tellerchen und im Winter schmücken sie unseren Racelette Tisch als Untersetzer für die heissen Pfännchen. Mit dem Holzbohrer eine ungerade Anzahl Löcher in die Holzscheiben gebohrt, Weide oder Haselästchen reingesteckt und schon ist das Nest bereit zum flechten. Wichtig ist eine ungerade Anzahl an Staken, damit das rund Flechten aufgeht. Die Staken habe ich zum schluss mit der Rebschere gekürzt und den Boden mit frischem Moos gepolstert. Sieht nur wie die weissen Eier darin leuchten! Da braucht der Osterhase doch nicht mal seine Pinsel zu schwingen!