Montag, 10. April 2017

Osternest von Kinderhand


Diese Woche hat der bald fünf jährige Laurin ein Osternest gesehen welches ich mit Weide, Wolle und Gräser um eingeschlagene Nägel geflochten habe. Sogleich war ein Hammern und Nageln aus unserer Werkstatt zu hören. Ein Stück Restholz, lange Nägel und Hammer, damit hat er sich ohne meine Anleitung oder Hilfe das Gerüst für sein Osternest selber gebaut und wollte von mir wissen, wie er nun das Nest flechten kann. Handgesponnene Wollrestchen und einen goldfaden aus der Schublade gezückt und in einem Schnurz war das Flechten gelernt und das Osternest bereit! Wie schnell und einfach Kinder lernen wenn sie dies mit Begeisterung tun und wenn sie ihre Begeisterung sogleich umsetzen dürfen! 





Montag, 3. April 2017

Osternest aus Weide geflochten


Die feinen Ruten der Weide eignen sich besonders gut um Osternestchen zu flechten. Einen flauschigen Mohair Faden mitgeflochten sieht besonders weich aus. Den Stamm einer dicken alten Felsenbirne die mein Mann leider wegen Kanalisationsarbeiten vor dem Haus fällen musste, hat er in Scheiben geschnitten. Mit den Holzscheiben bauen die Kinder nun Türme, benutzen sie im Sand als Tellerchen und im Winter schmücken sie unseren Racelette Tisch als Untersetzer für die heissen Pfännchen. Mit dem Holzbohrer eine ungerade Anzahl Löcher in die Holzscheiben gebohrt, Weide oder Haselästchen reingesteckt und schon ist das Nest bereit zum flechten. Wichtig ist eine ungerade Anzahl an Staken, damit das rund Flechten aufgeht. Die Staken habe ich zum schluss mit der Rebschere gekürzt und den Boden mit frischem Moos gepolstert. Sieht nur wie die weissen Eier darin leuchten! Da braucht der Osterhase doch nicht mal seine Pinsel zu schwingen!