Dienstag, 1. November 2016

Ein Kürbislicht zu Allerheiligen

Jedes Jahr zu Allerheiligen, wenn die Tage kürzer und die Abende dunkler werden, bringe ich mit den Buben ein Kürbislichtlein auf das Grab meiner lieben Mama, die seit bald elf Jahren auf diesem wunderbaren Waldfriedhof ruht. Dieses Jahr sind die Kürbise in unserem Garten gewachsen. Mit den Kürbislichtern in der Hand sammelten wir in der Dämmerung noch bunnte Herbstblätter und Tannzapfen als Grabschmuck. Am Grab, das von einem Engel bewacht wird, haben wir zwei Kerzen und viele, viele Räucherstäbchen angezündet, damit der Rauch unsere guten Wünsche in den Himmel tragen soll. Auch Lieder haben wir gesungen und uns auf dem Rückweg von den tausenden Lichtlein zu Allerheiligen im Wald verzaubern lassen. Ein elfenhaftes funkeln und glänzen im ganzen Wald. Wunderschön! Allerheiligst!!