Montag, 8. Mai 2017

Suzu - Ein Neugeborene Bild reist nach Japan


Und gleich das zweite Geschwisterbild das in den letzten Tagen fertig geworden ist. Nach Japan darf es reisen! Wen ich doch nur auch ein bisschen mitreisen könnte... Nur ein bisschen schauen wie die Welt dort aussieht, ein altes Handwerk erlernen, einen Stoffladen besuchen oder einen Papierladen...
Ist sie nicht wunderhübsch die kleine Suzu! "Suzu means the name of musical instruments" schreibt ihr Vater. Ich wünsche ihr die Leichtigkeit einer Tänzerin zur Melodie ihres Lebens.



Neugeborenen Portrait gemalt
20 cm x 20 cm CHF 160.-, Rahmen CHF 20.-
30 cm x 30 cm CHF 210.-, Rahmen CHF 30.-
Mit Freude male ich auch dein Bild! Anfragen gerne an annina(*)annillu.ch

Martha - Ein Neugeborenen Portrait


Zum ersten mal macht sich ein Geschwister Portrait auf die Reise, was mich unglaublich freut! 
Die seelig schlafende Martha mit ihren langen dunklen Härchen darf ihrer Schwester Ada folgen. 
Ich schicke der jungen Familie viel Freude und wunderbare Momente mit ihren beiden Mädchen! Auf dass sich die Schwesern lieben, streiten, verbünden, Schabernack und Schelmereien teilen!


Neugeborenen Portrait gemalt
20 cm x 20 cm CHF 160.-, Rahmen CHF 20.-
30 cm x 30 cm CHF 210.-, Rahmen CHF 30.-
Mit Freude male ich auch dein Bild! Anfragen gerne an annina(*)annillu.ch

Dienstag, 2. Mai 2017

Ausstellung - 100 Jahre Künstlerdorf Ramsen

 
Vergangenen Samstag feierten einige meiner Bilder in Ramsen wo ich aufgewachsen bin Vernissage. Ich selber war mit unserem mobilen Kartenstand und meinen Buben vor dem Eingang am Karten verkaufen. Über die vielen positiven Rückmeldungen habe ich mich riesig gefreut! Meine farbigen, poetischen Bilder scheinen die Besucher zu berühren. Dass ich die einzige junge Frau in der 100 jährigen Ramser Kunstgeschichte bin, will ich gar nicht glauben! Sicher sind einige vergessen gegangen. Meine Mutter war ebenfalls eine ausgezeichnete Künstlerin, die sich ebenfalls um Haus, Garten, Kinder und Einkommen kümmern musste. Dass der Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler in seiner Ansprache auch ihrer gedenkt hat, hat mich besonders gefreut. 
An dieser Stelle auch ein Danke an meinen Vater! Du hast die Ausstellung hervorragend organisiert. 

Die Ausstellung dauert noch fast zwei Wochen. Wer also einen kulturellen Ausflug mit einer schönen Landschaft verbinden möchte, findet unter folgendem Link mehr Informationen.

Ich werde in etwa zu folgenden Zeiten an der Ausstellung anwesend sein:
Donnerstag 4. Mai 16:00-20:00 Uhr
Samstag 5. Mai Nachmittag 
Sonntag 6. Mai später Nachmittag
Samstag 13. Mai Nachmittag
Für genaue Zeitangaben freue ich mich über Kontaktaufnahme per Mail annina(at)annillu.ch 
oder per SMS 078 790 14 77








 Auf dem Plakat zur Ausstellung sind meine Schwester und ich spielend unter der Schüppeleiche zu entdecken. Da waren wir bestimmt so alt wie meine zwei Buben heute. Laurin ist zwar nicht erwähnt auf dem Plakat aber während dem ich meine Bilder für die Ausstellung parat gemacht habe, hat auch er sich vorbereitet und in aller Ruhe wunder schöne Karten gemalt. Sein Bauchladen war im Nu ausverkauft und mit seinem ersten Lohn hat er uns allen einen Schleckstengel spendiert und seiner Mama einen Blumenstrauss!




Montag, 10. April 2017

Osternest von Kinderhand


Diese Woche hat der bald fünf jährige Laurin ein Osternest gesehen welches ich mit Weide, Wolle und Gräser um eingeschlagene Nägel geflochten habe. Sogleich war ein Hammern und Nageln aus unserer Werkstatt zu hören. Ein Stück Restholz, lange Nägel und Hammer, damit hat er sich ohne meine Anleitung oder Hilfe das Gerüst für sein Osternest selber gebaut und wollte von mir wissen, wie er nun das Nest flechten kann. Handgesponnene Wollrestchen und einen goldfaden aus der Schublade gezückt und in einem Schnurz war das Flechten gelernt und das Osternest bereit! Wie schnell und einfach Kinder lernen wenn sie dies mit Begeisterung tun und wenn sie ihre Begeisterung sogleich umsetzen dürfen! 





Montag, 3. April 2017

Osternest aus Weide geflochten


Die feinen Ruten der Weide eignen sich besonders gut um Osternestchen zu flechten. Einen flauschigen Mohair Faden mitgeflochten sieht besonders weich aus. Den Stamm einer dicken alten Felsenbirne die mein Mann leider wegen Kanalisationsarbeiten vor dem Haus fällen musste, hat er in Scheiben geschnitten. Mit den Holzscheiben bauen die Kinder nun Türme, benutzen sie im Sand als Tellerchen und im Winter schmücken sie unseren Racelette Tisch als Untersetzer für die heissen Pfännchen. Mit dem Holzbohrer eine ungerade Anzahl Löcher in die Holzscheiben gebohrt, Weide oder Haselästchen reingesteckt und schon ist das Nest bereit zum flechten. Wichtig ist eine ungerade Anzahl an Staken, damit das rund Flechten aufgeht. Die Staken habe ich zum schluss mit der Rebschere gekürzt und den Boden mit frischem Moos gepolstert. Sieht nur wie die weissen Eier darin leuchten! Da braucht der Osterhase doch nicht mal seine Pinsel zu schwingen!





Montag, 27. März 2017

Frühlings - Filzwerkstatt


Am kommenden Samstag öffne ich meine Filzwerkstatt in Winterthur für Österliche Klein- und Köstlichkeiten. Es hat noch Plätze frei! Kosten 30.- Fr Anmeldung an: annina(at)annillu.ch

Abendkurse - Märchenfiguren aus Wolle


In diesem Abendkurs werden einfache Figuren ohne Füsse und ohne Gesicht aus Wolle gewickelt und trocken gefilzt. Ich zeige wie auf einfache Art, wirkungsvolle Figuren in kurzer Zeit gezaubert werden. Dieser Kurs ist zwar bereits ausgebucht aber es gibt eine Warteliste für weitere Abendkurse.

Donnerstag, 2. März 2017

Gestalten mit Ton um der eigenen Spur zu folgen



Seit vielen Jahren habe ich eine Kugel aus Ton. Die Kugel ist schon alt, uralt sogar. So uralt dass sie schon viele Löcher hat aber in ihr wohnen Geschichten. Hunderte von Geschichten die erzählt werden wollen. Man findet darin Spuren von alten Geschichten und aus diesen Spuren werden wieder neue Geschichten. Diese Erdenkugel aus Ton ist schwer und sie riecht richtig alt, ja sogar etwas moderig. 
Immer mal wieder wickeln wir die Erdenkugel aus ihrem löchrig feuchten Tuch und die Geschichten kommen von selber ins rollen. Jeder erzählt seine Geschichte auf seine Art durch seine Hände. Während dem das jüngere Kind erstaunt Fledermäuse, Schwimmflügel, Mauslöcher und Dreckhaufen in seinem Tun entdeckt, verfolgt das grössere Kind geleitet durch die Beschaffenheit des Materials bereits eine gestaltungs Idee. 
Die Gestaltung ist reines Spiel, ohne didaktisches Ziel. Das Kind "muss" nichts machen, es ist reine Lust und Freude und absolute Begeisterung. Hoch konzentriert arbeiten beide Kinder an ihrer Spur. Ich bin dabei, beobachte, aber werte oder interpretiere niemals und arbeite an meiner Spur. 
Heute habe ich einen Sack voller gesammelter Zweige eines Mammutbaums, Zapfen und Moos. Daraus binde ich ein Kränzchen. Wir alle drei sind sehr vertieft, richtig im Flow. Meine Zweiglein und das Moos wandern auch in die Kinderwerke. Und auf einmal ist es vorbei, ausgespielt. Das Resultat ist nicht wichtig oder besser gesagt, es gibt kein Resultat. Der Prozess, das wertfreie Spiel mit dem Ton befriedigt die Kinderseele so sehr, dass nicht einmal darüber gesprochen werden muss, Die entstandenen Landschaften auf ihren Brettchen lassen wir noch ein paar Tage stehen. Ab und zu wandern die Kinderfinger über den Ton der immer härter wird. Die Konsistenz und Veränderung wird immer wieder erstaunt wahrgenommen. Irgendwann entferne ich die Zweiglein und wickle die hart gewordenen Tonlandschaften in ein triefend nasses Tuch. So bleiben sie eingeweicht für ein paar Tage und werden dann wieder zur Tonkugel zusammen gedrückt. Ins Tuch gewickelt und in einem Plastiksack aufbewahrt schlummern bereits neue Geschichten in der uralten Erdenkugel. 
 






















Montag, 20. Februar 2017

Märchenfiguren Filzkurs in Winterthur


Leise bimmeln die Schneeglöcklein und die Lenzröschen in unserem Garten tanzen mit ihren zauberhaft zarten Röckchen zwischen Erde und altem Grün. Und wisst ihr was? Sie duften herrlich! Dieser zarte aber intensive Duft muss dem Bienenvolk gelten. Unsere Nasen sind da viel zu weit weg. Für diese Bilder habe ich mich auf den noch winterkalten Boden gelegt und meine Nase mitten hinein gestreckt. Wer sich also zum kalten Erdboden hinunter neigen mag, dem steigt ein rosiges Düftchen in die Nase!

Zum Frühlingsbeginn hin findet nun endlich wieder ein Figuren Filzkurs in Winterthur statt. Eine Freundin hat mir ihre Räumlichkeiten in ihrem wunder schönen Statthaus im Inneren Lind angeboten, vom Bahnhof Winterthur gut zu Fuss erreichbar. Ich freue mich so!!! Die Anzahl Plätze ist beschränkt. Anmeldungen an annina(at)annillu.ch




Sonntag, 12. Februar 2017

Abendkurs Märchenfiguren aus Wolle


Soeben habe ich die zehn Kisten Wolle, Seide etc die mich an meine Kurse begleiten wieder ausgeräumt und versorgt. Meine handgemachten Werkzeugkistlein haben nach dem vergangenen Kurswochenende ein Päuschen verdient bevor ich sie für den nächsten Kurs neu befülle, die Nadeln sortiere und wo nötig ersetze. Auch die Fadenkiste will jedesmal neu aufgewickelt, sortiert und von "Ghürsch" befreit werden. 
Nun sind es bereits zwölf Jahre in denen ich Figuren Kurse anbiete. Jede Nadel hat seinen Platz gefunden und auch die vielen vielen Wollsäcke passen genau in eine bestimmte Anzahl von Kisten die ja alle im Auto Platz finden müssen. 
Da mein aktuelles Atelier zu klein für Kursangebote ist, bin ich momentan nur mobil zu haben. Die privaten Kurse schreibe ich nicht aus. Wenn du dich für einen Abendkurs oder einen ganztageskurs interessierst, melde dich trotzdem bei mir, vielleicht gibt es irgendwann einen Kurs in deiner Nähe oder du weisst einen geeigneten Raum in dem wir einen Kurs organisieren könnten. Bei der Mitorganisation des Kurses ist die Teilnahme am Kurs kostenlos.
Im Moment bin ich in der Region Winterthur auf der Suche nach einem bezahlbaren Kursraum und freue mich auf gute Ideen! 
Voraussettzungen sind Tageslicht, Tische mit 10 Sitzplätzen und Zugang zu Wasser