Sonntag, 17. Dezember 2017

Das Adventskindlein


Die wunderbare Winter Stimmung der vergangenen Tage hat mich beim malen dieses neugeborenen Adventskindleins sehr inspiriert. 

Der Schlehdorn mit seinen blauschwarzen Beeren schmückt nun den zweiten Winter unsere Einfahrt und steht mit seinen stachligen Ästen schützend vor unserem blaugrauen Schopf. Vor einem Jahr lag unser Veloschopf mit Gartenhaus noch als Zeichnung auf meinem Bürotisch. Änderungen wurden vorgenommen, Farbmuster gestrichen und das Muster des Ortsbrettes besprochen. Dann im sibirisch kalten Winter haben unsere Zimmermänner - die besten der Welt! drescher-adler.ch - den kleinen Traum aufgebaut. Einfach ganz wunderbar haben sie es gemacht und immer wenn ich in meinem Atelier am arbeiten bin und aus dem Fenster auf "mein" kleines Häuschen schaue umgibt mich ein Glücksgefühl. Ein Glücksgefühl wie man das beim bestaunen eines neugeborenen Menschleins hat.
 






Dienstag, 28. November 2017

Weihnachtskarten schlafende Tiere

  Wie schön ist es, sich in dieser dunklen Jahreszeit wohlig einzukuscheln und vom Frühling zu träumen. So machen es die vier Tiere auf meinen Karten. Die vier Tierkarten sind auch dieses Jahr wieder für CHF 3.- pro Karte inkl. Kuvert bei mir erhältlich.
Offsetdruck auf weichem Natur Lessebon Papier, 17cm x 11,8cm
Bestellen bei: annina{at)annillu.ch





Samstag, 16. September 2017

Tiere filzen mit der Nadel






Figuren aus Wolle


Die Tage werden kürzer und das arbeiten mit Wolle wärmt nicht nur die Hände. Für ein Puppenspiel durfte ich im Auftrag diese Figuren machen, die sich bald auf den Weg machen ihre Geschichte vielen Kinern zu erzählen. 

Es finden auch wieder Filzkurse an der Kreuzweg 1, in Winterthur statt. Anmeldung an:
annina(at)annillu.ch






Samstag, 9. September 2017

Drei Böcklein Brüse

 Bald ist es vorbei mit den leckeren Alpenkräutern. Die Weiden sind abgegrast, Ursli und Flurina treiben ihre Ziegen zurück ins Dorf.
 
 Die goldenen Glöcklein sind sorgfältig poliert und die höchsten Bergwipfel leuchten schon weiss vom ersten Schnee.

Ein gutes Schellenursli Wort hilft bei manch störrischer Ziege.

 Und bei Flurinas gutem Herzen wird sogar der störrische Ziegenbock zahm wie ein Zicklein.


Die drei Böcklein habe ich auf Bestellung nach einem norwegischen Märchen - die Böcklein Brüse - für ein Figurentheater angefertigt. Soeben haben sie sich auf Reise gemacht um ihre Geschichte vom gefrässigen Troll unter der Brücke vielen Kindern erzählen zu können.

Ursli und Flurina gehören nicht zur Geschichte und bleiben bei mir. Sie sind auch hier zu sehen: http://www.tüpfli.ch/2011/09/der-grosse-schnee.html
Die Schneelandschaft nach Alois Cariciet habe ich vor einigen jahren mit Akrylfarbe auf ein verwittertes Stück Holz gemalt.

D Gschicht vo dä drü Böckli und äm Tiger

 Äs sind ämol drü Böckli gsi diä händ zfridä Chrütli gfrässä uf dä Wisä

 Do isch än gförlichä Tiger cho und häts grad welä värspisä

 Dä gröschti Bock hätän gstochä mit dä Hörner, dä zweiti hätän fürchterlich id Pfotä bissä und s chlinschtä finschtä Böckli isch am Tiger diräkt is gförlichä Mul inä gumpät

 Jetzt sitzts döt drin im Tiger Magä, stampft und gumpät so feschts nur cha, bis dä Tiger fürchterlichs Buchweh hät und s chlinschtä finschtä Böckli im hochä Bogä wider usäspeuzt!



Dienstag, 1. August 2017

David - Ein Kinderportrait



 Heute, am Geburtstag der Schweiz, ist ein Bildchen fertig geworden dessen Auftrag etwas Eile hatte. In den kommenden Tagen wird dieses hübsche Bübchen getauft und mit diesem besonderen Geschenk beschenkt. 

Auch kurzfristige Bestellungen von Kinderportraits sind nicht unmöglich!
Bestellung und Anfrage an: annina(at)annillu.ch oder per sms an ++41 78 790 14 77 
Ich versende gegen übernahme des Portos auch ins Aussland. 
20cm x 20cm 160.-Fr, Rahmen 20.- Fr
30cm x 30cm 210 Fr, Rahmen 30.- Fr





Urdinkelbrot aus Kinderhänden


 Nun sind die meisten Kornfelder schon geerntet und bereit für den Herbst. Gerade noch rechtzeitig haben wir Getreide auf den Feldern gepflückt, so dass nun drei Garben, Hafer, Weizen und Gerste unser Jahreszeitentischchen schmücken. 

Eine Hand voll geschälter Körner wollte natürlich sofort gemahlen werden. Zum Glück hatte eine Freundin diese tolle Handmühle die nun bei uns in Urlaub ist. Laurin war so begeistert und total im Flow, dass er seine Hand voll Körner und 500 g Urdinkelkörner die ich vom Bauer dazu gekauft habe innert zwei Stunden gemahlen hatte.
Jetzt wurde gebacken! Die vier Händchen waren mit aller Kraft am kneten, rühren, probieren, klopfen und formen. Es wurde gestaunt wie dick das Brot nach dem Schläfchen unter dem Tuch geworden ist und schon bald war das Brot im Ofen auch im Garten zu riechen.
Gross war der Hunger bei diesem Znacht! Und die Lachsbrötchen haben noch nie zuvor so gut geschmeckt!





500 g Urdinkelmehl
270 g lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe oder Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
2 EL Olivenöl

Mehl, Salz, Zucker und Wasser zu einem Teig rühren und 20 Min. gehen lassen. Dann mit dem Olivenöl zu einem geschmeidigen Teig kneten und nochmals 30 Min. ruhen lassen.  

Den Teig auf etwas Mehl zu einem Laib formen, auf ein Backblech (mit Backpapier) legen, mit einem Küchentuch abdecken und 2-25 Min. an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend die Oberfläche mit einem spitzen Messer mehrmals diagonal einschneiden. 

Im vorgeheizten Ofen bei 220°C backen (ca. 30 Min.). Während des Backens eine Schale Wasser in den Ofen stellen, dann wird das Brot besonders knusprig!












Sonntag, 23. Juli 2017

Ville & Kiano - die Junienkel


Habe ich doch den schönsen Beruf der Welt! 
Wenn mein Bleistift ganz vorsichtig ein so zauberhaft schlafendes Kindchen kritzelt und mein Pinsel die passenden Farben auswählt bin ich jedesmal glückselig und ganz verliebt in das wunderbare Wesen das unter meinem Pinsel entsteht. Die meisten Kinder die ich portraitiere kenne ich nicht und habe oft ein bescheidenes Handy Bildchen als Vorlage. Manche haben Hemmungen mir ein "unperfektes" Foto zu schicken. Aber egal wie unscharf oder dunkel das Foto ist, ich bin jedes mal sehr berührt an diesem Zauber ein kleines bisschen teilhaben zu dürfen. Wie wunderbar ist es doch, wenn das fotografieren im Rausch der ersten Stunden und Tage sogar mal vergessen geht!
Ich wünsche den beiden Cousins Ville & Kiano einen wunderbaren Start in ein langes erfülltes Leben. Wie schön muss es sein, einen gleichaltrigen Cousin zu haben! Auch wenn sie die halbe Welt trennt! Das eine Bildchen der beiden Junienkel wird nämlich bald auf die andere Seite der Welt, nach Neuseeland reisen.